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Erste Schritte – in 15 Minuten startklar
Nach der Registrierung führt dich eine Checkliste auf der Dashboard-Übersicht durch die wichtigsten Schritte. Hier die Reihenfolge, die sich bewährt hat:
- 1. Branding festlegen: Unter Einstellungen Firmenname, Markenfarbe und Logo hinterlegen. Das Widget und alle E-Mails an deine Interessenten erscheinen in deinem Design – Immowidget bleibt für deine Kunden unsichtbar.
- 2. Datenschutz-URL hinterlegen: Trage den Link zu deiner Datenschutzerklärung ein. Er wird automatisch im Widget-Einwilligungstext und im Footer der Follow-up-Mails verlinkt – wichtig für die DSGVO, denn du bist der Verantwortliche für die Daten deiner Interessenten.
- 3. Widget einbauen: Embed-Code aus dem Dashboard kopieren und auf deiner Website einfügen (Anleitung je CMS siehe unten). Danach unbedingt eine Testanfrage mit deiner eigenen E-Mail-Adresse stellen – so siehst du genau, was deine Kunden erleben.
- 4. Follow-up-Mails prüfen: Die 5 automatischen Mails (Pro-Plan) sind fertig getextet. Wirf unter Einstellungen → Follow-up-Mails einen Blick auf die Texte und passe sie bei Bedarf an deinen Ton an.
- 5. Beratungs-Widget einbinden (optional): Das zweite Widget für Rückruf-Anfragen findest du auf der Embed-Code-Seite – ideal für deine Kontaktseite.
Die Checkliste im Dashboard hakt jeden Schritt automatisch ab, sobald er erledigt ist.
Widget auf deiner Webseite einbauen
Den Embed-Code findest du in deinem Dashboard unter Embed-Code. Wähle die Anleitung passend zu deinem CMS:
- WordPress: Block „Custom HTML" einfügen, Code reinpasten, aktualisieren.
- Webflow: Embed-Element ziehen, Code einfügen, „Save & Close" → „Publish".
- Wix: „Hinzufügen" → „Embed Code" → „HTML einbetten" → Code einfügen.
- Eigene Seite: Code an gewünschter Stelle im HTML einfügen.
Die Anleitungen mit Screenshots findest du direkt im Embed-Code-Tab im Dashboard. Detailliertere Schritt-für-Schritt-Guides folgen demnächst.
Branding und Logo einstellen
Im Dashboard unter Einstellungen → Branding kannst du dein Firmenname, deine Primärfarbe und dein Logo setzen. Das Logo kannst du direkt als Datei hochladen (PNG, JPG, SVG, max. 2 MB) – keine URL nötig.
Sobald du auf „Speichern" klickst, sind die Änderungen für alle eingebetteten Widgets sofort live.
Leads verwalten: Kanban-Board & Detailansicht
Unter Leads siehst du alle Anfragen als Kanban-Board mit den Spalten Neu, Kontaktiert, Qualifiziert, Angebot, Gewonnen und Verloren. Ziehe Karten einfach per Drag-and-drop in die passende Spalte – der Status wird sofort gespeichert.
Ein Klick auf eine Karte öffnet die Detailansicht mit allem, was du für das Erstgespräch brauchst:
- Kontakt- und Objektdaten inklusive Karte mit dem Standort der Immobilie
- Bewertungsergebnis mit Preisspanne
- Aktivitäts-Timeline: wann die Anfrage kam, welche Mails versendet, geöffnet und geklickt wurden
- Notizen für deine Gesprächsvorbereitung
- Follow-up-Pause: Sobald du selbst im Gespräch bist, kannst du die automatischen Mails für diesen Kontakt anhalten
Bewertung per E-Mail & PDF (Double-Opt-In)
Das Widget zeigt den ermittelten Wert nicht direkt auf der Website an. Stattdessen erhält der Interessent eine E-Mail in deinem Branding mit dem Button „Immobilienbewertung ansehen". So läuft es ab:
- 1. Anfrage im Widget: Der Interessent gibt Objektdaten und Kontaktdaten ein.
- 2. E-Mail mit Bewertungs-Link: Er öffnet sein Postfach und klickt auf den Button – das bestätigt gleichzeitig seine E-Mail-Adresse (Double-Opt-In).
- 3. Ergebnisseite & PDF: Er sieht seine Preisspanne und kann die Bewertung als gebrandetes PDF herunterladen. Direkt daneben: der Button zur persönlichen Vor-Ort-Bewertung.
- 4. Follow-ups starten: Erst nach dieser Bestätigung beginnt die automatische Mail-Serie.
Der Effekt: Fake- und Tippfehler-Adressen werden aussortiert – jeder Lead in deinem Dashboard hat eine nachweislich erreichbare E-Mail-Adresse und echtes Interesse.
Follow-up-Mails: automatisch nachfassen (Pro)
Nach bestätigter Bewertung erhält jeder Lead 5 automatische Mails über 45 Tage (Tag 2, 5, 10, 20 und 45). Jede Mail liefert echten Mehrwert und endet mit einem Termin-Button in deiner Markenfarbe, der direkt zu deinem Beratungs-Widget führt.
- Ein-/Ausschalten: Unter Einstellungen → Follow-up-Mails die ganze Serie per Schalter steuern.
- Texte anpassen: Jede Mail hat Betreff und Text vorausgefüllt – schreib sie einfach um. Platzhalter:
{{anrede}},{{vorname}},{{nachname}},{{stadt}},{{makler}},{{termin_link}}. - Pro Kontakt pausieren: In der Lead-Detailansicht die Mails für einzelne Kontakte anhalten, z. B. wenn ihr schon im Gespräch seid.
- Antworten landen bei dir: Antwortet ein Interessent auf eine Mail, geht die Antwort direkt an deine E-Mail-Adresse.
- Abmeldung: Jede Mail enthält automatisch einen rechtssicheren Abmelde-Link.
Beratungs-Widget: Rückruf-Anfragen einsammeln (Pro)
Das Beratungs-Widget ist ein zweites, eigenständiges Widget für Rückruf-Anfragen: Interessenten wählen ihr Wunsch-Zeitfenster (vormittags bis abends) und ein Thema, du bekommst die Anfrage sofort per Mail – inklusive automatischer Zuordnung, falls der Kontakt schon eine Bewertung angefragt hat.
- Einbinden: Embed-Code und Live-Vorschau findest du im Dashboard unter Embed-Code. Ideal auf der Kontaktseite oder unter dem Bewertungs-Widget.
- Schnell reagieren: Die Abschlusswahrscheinlichkeit ist in den ersten 4 Stunden am höchsten – ruf möglichst im gewünschten Zeitfenster zurück.
- Automatisch verlinkt: Alle Follow-up-Mails verweisen mit ihrem Termin-Button auf dieses Widget.
Google Ads Conversion-Tracking einrichten
Verbinde dein Widget mit Google Ads, um zu sehen, welche Anzeigen dir tatsächlich Leads bringen – und wie viele. Du brauchst dafür weder Programmierkenntnisse noch eine Agentur.
Wenn du Google Ads schaltest, willst du wissen: Welche Anzeige bringt mir tatsächlich qualifizierte Leads? Standard-Klick-Tracking reicht dafür nicht – ein Klick ist noch kein Lead. Mit Conversion-Tracking weiß Google, dass jemand nach dem Klick auf deine Anzeige tatsächlich das Bewertungs-Widget ausgefüllt hat. Dadurch kann Google Ads gezielt auf Conversions optimieren statt nur auf Klicks.
So funktioniert's technisch
Wenn jemand dein Widget ausfüllt und auf „Bewertung anfordern" klickt, sendet das Widget ein unsichtbares Signal an deine Webseite – einen sogenannten Custom Event namens immo_widget_lead. Google Tag Manager fängt dieses Signal ab und meldet es an Google Ads. Google Ads weiß dann: „Aha, der Besucher, der über die Anzeige X kam, hat ein Lead-Formular abgeschickt."
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Conversion in Google Ads anlegen
Im Google-Ads-Konto: Tools & Einstellungen → Messung → Conversions → Neue Conversion-Aktion. Wähle „Website" als Quelle. Gib einen Namen ein, z. B. „Immowidget Lead". Setze als Wert „1 € pro Lead" oder „verschiedene Werte je Conversion" (siehe unten).
Conversion-ID und Label kopieren
Nach Anlegen zeigt Google Ads dir die Conversion-ID (Format: AW-12345678) und das Conversion-Label (Format: AbCdEfGhIjK). Beide kopieren – brauchst du gleich.
In GTM den Auslöser anlegen
In Google Tag Manager: Auslöser → Neu → Custom Event. Event-Name: immo_widget_lead (genau so geschrieben, mit Unterstrichen). „Speichern" mit dem Namen „Immowidget Lead".
Tag für Google-Ads-Conversion anlegen
In GTM: Tags → Neu → Tag-Typ „Google Ads Conversion Tracking". Conversion-ID und Label aus Schritt 2 eintragen. Als Conversion-Wert verwende die GTM-Variable {{DLV - lead_value}} (musst du als Data-Layer-Variable einmalig anlegen). Währung: EUR.
Auslöser mit Tag verknüpfen
Beim Tag unter „Auslösung" den eben angelegten Immowidget Lead-Auslöser auswählen. Speichern.
Vorschau-Modus testen
In GTM oben rechts auf „Vorschau". Im neuen Browser-Fenster deine Webseite mit Widget öffnen, Test-Lead absenden. Im GTM-Vorschau-Tab sollte der immo_widget_lead-Event auftauchen, dein Conversion-Tag sollte „Fired" zeigen.
Veröffentlichen
Wenn der Test grün ist: oben rechts „Senden" → „Veröffentlichen". Ab jetzt zählt jede Lead-Submission als Google-Ads-Conversion.
Data-Layer-Variable für den Conversion-Wert
Wenn du den dynamischen Conversion-Wert nutzen willst (Schritt 4), musst du einmalig eine GTM-Variable anlegen:
- In GTM: Variablen → Benutzerdefinierte Variablen → Neu
- Variablen-Typ: Data-Layer-Variable
- Name der Variable:
lead_value - Speichern als:
DLV - lead_value
Damit holt GTM automatisch den Bewertungswert aus dem Widget-Event.
Was ins Data-Layer-Event geschickt wird
Bei jedem Lead-Submit pusht das Widget folgenden Event in den dataLayer:
{
event: 'immo_widget_lead',
token: 'MK-XXXX-XXXX', // dein Widget-Token
lead_value: 645000, // Bewertungs-Mittelwert in Euro
currency: 'EUR'
}
Du kannst diese Daten in GTM für weitere Tags nutzen – z. B. Facebook-Pixel, Bing Ads, eigene Server-Endpoints.
Conversion-Wert: Pauschale oder dynamisch?
In Google Ads kannst du beim Anlegen der Conversion-Aktion zwischen zwei Wert-Modi wählen:
Pauschalwert (einfacher)
Z. B. „1 € pro Lead" oder „50 € pro Lead". Google Ads optimiert dann auf Lead-Anzahl, nicht auf Lead-Qualität. Sinnvoll, wenn du gerade erst startest und noch keine Daten hast.
Dynamischer Wert (empfohlen)
Der Conversion-Wert wird pro Lead aus dem Bewertungswert berechnet. In der Conversion-Aktion „Verschiedene Werte für jede Conversion" wählen. Google Ads optimiert dann auf hohe Bewertungssummen – perfekt für dich, weil eine Bewertung über 1 Mio € deutlich mehr Provision bringt als eine über 200 k €.
Test, ob's funktioniert
Nach dem Veröffentlichen im GTM:
- Browser-DevTools öffnen (F12) → Tab Network
- Filter auf „
googleadservices" oder „doubleclick" setzen - Auf deiner Website Widget öffnen, durchklicken, „Bewertung anfordern"
- Du solltest einen Request an
googleadservices.com/pagead/conversion/...sehen → ✓ Conversion gefeuert
In Google Ads selbst dauert es nach dem ersten Test 24–48 Stunden, bis die Conversion in den Berichten auftaucht. Bis dahin kannst du den Status der Conversion-Aktion in Tools & Einstellungen → Conversions prüfen – dort sollte „Aktiv – Conversion empfangen" stehen.
Häufige Probleme
„Keine Conversions angezeigt" – Meist hat der Browser den GTM-Container per Adblocker blockiert. Test mit deaktiviertem Adblocker oder im Inkognito-Fenster ohne Erweiterungen.
„Vorschau zeigt Tag, aber keine Conversion in Google Ads" – Der Vorschau-Modus von GTM funktioniert anders als der Live-Betrieb. Du musst den Container wirklich veröffentlichen, dann ein paar Stunden warten.
„Lead-Wert kommt als 0 an" – Die Data-Layer-Variable {{DLV - lead_value}} ist nicht angelegt oder falsch geschrieben. Variablen-Name ist case-sensitive. Achte exakt auf lead_value (mit Unterstrich).
Brauchst du Hilfe beim Setup?
Wir richten Google Ads Tracking auf Wunsch kostenlos für dich ein. 30 Minuten Video-Call, fertig.
Termin anfragen →Google Tag Manager – Grundlagen
Wenn du noch keinen Google Tag Manager Container hast: GTM ist kostenlos und hilft dir, Tracking-Tags (Google Analytics, Google Ads, Facebook-Pixel etc.) zu verwalten, ohne den Code deiner Webseite jedes Mal anpassen zu müssen.
Detaillierter Setup-Guide folgt. In der Zwischenzeit empfehlen wir den offiziellen Schnellstart von Google: support.google.com/tagmanager
DSGVO und AVV
Immowidget ist DSGVO-konform: Daten werden in Frankfurt am Main gespeichert (Supabase), Übertragung ist SSL-verschlüsselt, Double-Opt-In ist Pflicht.
Den AVV (Auftragsverarbeitungsvertrag) findest du in deinem Dashboard unter Einstellungen → DSGVO. Bitte signieren und an uns zurücksenden.
Abrechnung und Plan ändern
Plan-Wechsel kannst du jederzeit im Dashboard unter Abrechnung machen. Die Anpassung wird zum nächsten Abrechnungszeitraum wirksam, eine anteilige Verrechnung erfolgt automatisch.
Bei Fragen zur Rechnung schreib uns an hi@immowidget.de – wir helfen schnell.